Von Buochstadon nach Buxtehude

 

 "Von Buochstadon nach Buxtehude". Drei Stunden Führung bei bestem Frühlingswetter. Dr. Bernd Habermann berichtete viele archäologische und historische Neuigkeiten. Leider konnten nur 15 Interessierte teilnehmen, obwohl mehr als doppelt so viele Anmeldungen vorlagen. In der zweiten Septemberhälfte folge eine Wiederholung.

Seit 959 bestand an der Este die bäuerliche Siedlung Buochstadon, erwähnt in einer Schenkungsurkunde König Ottos I. Im Jahre 1197 wurde die Siedlung um ein auf der Geest gelegenes Benediktinerinnenkloster („Altkloster“) erweitert. Zwischen 1280 und 1285 ließ Erzbischof Giselbert von Bremen etwa einen Kilometer nördlich dieser Ansiedlung eine Stadtfestung errichten. Diese hieß zuerst Nova Civitas (Neustadt) und übernahm später den Namen Buxtehude. Im Jahr 1328 erhielt die neue Stadt das Stadtrecht, wurde zur Hafenstadt ausgebaut und stieg zur Hansestadt auf. 1363 wird sie erstmals als Mitglied der Hanse erwähnt.

Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte die Industrialisierung der Stadt ein. Hierzu trug vor allem die Lage an der schiffbaren Este bei. In Hafennähe gab es eine Zementfabrik, eine Ölmühle, eine Steingutfabrik, eine Dampfsägemühle sowie eine Werft.

Mit weiteren Betrieben in der Altstadt und einer Papierfabrik in Altkloster entwickelten sich Buxtehude und Altkloster zu prosperierenden Wirtschaftsstandorten. Die Vereinigung beider Gemeinden erfolgte erst 1931. 

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